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Schulen vor Ransomware schützen: Ein praxisnaher Leitfaden

Schulen vor Ransomware schützen: Ein praxisnaher Leitfaden

Ransomware-Angriffe auf Schulen nehmen zu. Hacker haben es auf Bildungseinrichtungen abgesehen, da diese oft über sensible Daten verfügen und möglicherweise schwächere Sicherheitssysteme haben. So können Sie Ihre Schule schützen.

Wichtige Sicherheitsmaßnahmen

Systeme aktuell halten

Führen Sie automatische Updates außerhalb der Schulzeiten durch. Aktuelle Software-Patches schließen Sicherheitslücken, die Hacker ausnutzen könnten.

Mitarbeiter und Schüler schulen

Helfen Sie Lehrkräften und Schülern, verdächtige E-Mails zu erkennen. Richten Sie ein einfaches System ein, mit dem potenzielle Bedrohungen schnell an das IT-Team gemeldet werden können. Die meisten Angriffe beginnen damit, dass jemand auf den falschen Link klickt.

Regelmäßige Backups durchführen

Sichern Sie Daten regelmäßig und speichern Sie sie sicher offline. Falls es zu einem Angriff kommt, können Sie die Systeme wiederherstellen, ohne Lösegeld zahlen zu müssen.

Zugriffskontrollen implementieren

Beschränken Sie Netzwerkzugriffe je nach Rolle. Lehrer und Schüler sollten unterschiedliche Berechtigungsstufen haben. Weniger Administratorenkonten bedeuten ein geringeres Risiko.

Starke Schutzmaßnahmen nutzen

Installieren Sie zuverlässige Antivirensoftware und setzen Sie auf Whitelisting, um unerwünschte Programme zu blockieren.

Schnelle Wiederherstellung ermöglichen

Die Deep Freeze-Software stellt Computer mit einem einfachen Neustart in ihren ursprünglichen Zustand zurück und entfernt dabei sofort schädlichen Code.

Fazit

Obwohl Ransomware eine ernsthafte Bedrohung für Schulen darstellt, lassen sich Risiken durch grundlegende Sicherheitsmaßnahmen erheblich reduzieren. Regelmäßige Updates, Schulungen für das Personal und die richtigen IT-Tools bieten einen starken Schutz gegen Cyberangriffe.